Hiobsnachricht für die Wirtschaft!
Dienstag, 17. März 2009

commons.wikimedia.org / by KMJ
Hätte vor 2 Jahren jemand behauptet das die deutsche Wirtschaft zum jetzigen Zeitpunkt stagniert, wäre ihm der Spott der anderen gewiss gewesen, aber Glauben hätten ihm mit Sicherheit die Wenigsten geschenkt.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) gab nun nicht nur das Fehlen von Wachstum, sondern darüber hinaus einen Rückgang des BIP von 2,2% im ersten Quartal 2009 bekannt, womit laut DIW-Experte Stefan Kooths “Ein Großteil der materiellen Früchte des letzten Aufschwungs wieder aufgezehrt sind”.
Noch düsterer die Aussicht in die uns das IWH blicken lässt: 4,8% Konjunktureinbruch erwarten die Wirtschaftsforscher aus Halle.
Dies entspräche dem stärksten Wirtschaftsrückgang seit Gründung der BRD und würde zur größten Konjunkturkrise seit der großen Depression in den dreißiger Jahren führen.
Grund der schlechten Erwatungen seien starke Einbrüche im Welthandel, was wiederum zu weniger Investitionen der Unternehmen in Maschinen und Anlagen führe. Eine schmerzhafte Situation für Länder wie Deutschland, in denen der Maschinenbau schon immer eine große Stütze der Wirtschaft gewesen ist. “Der auf Investitionsgüter ausgerichtete Handel bekommt die ganze Wucht vom weltweiten Abbruch des langjährigen Globalisierungsbooms zu spüren”, so das IWH.
Börsenexperten gehen jedoch nach neuerlichen Kurssteigerungen an den Börsen davon aus, das sich die Wirtschaft Mitte 2009 wieder erholen werde. Bleibt zu hoffen, das dabei nicht vielmehr der Wunsch der Vater des Gedanken war?
Immerhin wäre das eine Voraussage von 6 Monaten aus einer Branche, welche vor 8 Monaten noch die sich anbahnende selbstverschuldete Finanzkrise nicht erkennen konnte - oder wollte!
Schlagwörter: 2009, BIP, DIW, Finanzkrise, IWH, Wachsum, Welthandel, Wirtschaft











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