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Junker sagt Massenarbeitslosigkeit voraus

Donnerstag, 19. März 2009

Interessantes

Der auch bei politischen Gegnern angesehene Luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker sagte im Gespräch mit “Der Welt” eine baldige Massenarbeitslosigkeit in der EU voraus. “Ich fürchte, dass es nach der Finanz- und Wirtschaftskrise in Kürze eine soziale Krise geben wird, die vor allem durch Massenarbeitslosigkeit geprägt sein wird und Einkommensverluste für viele Menschen bedeutet” so Junker. Damit ist der Spitzenpolitiker im Umgang mit der Wirtschaftskrise drastisch wie kein andererer zuvor. Laut Junker müsse man Geld in Kurzarbeit und Umschulungen stecken, um nach der Krise von qualifiziertem Personal profitieren zu können. Auch zum Thema der jüngst erneut geforderten Konjunkturprogramme äußert sich Junker klar: “Wir müssen die Programme wirken lassen, wir brauchen jetzt keine neuen Konjunkturpakete. Wir sollten bis Ende 2010 warten und schauen, ob die Konjunkturspritzen bis dahin gewirkt haben. In frühestens 18 Monaten sollten wir dann entscheiden, ob neue Konjunkturspritzen notwendig sind.” Wie wir bereits berichtet haben, gehen Finanzinstitute von einer Rezession in Deutschland von knapp 5% für das Jahr 2009 aus.

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