Größtes Kapital in Krisenzeiten: Motivierte Mitarbeiter
Freitag, 4. November 2011
Egal, um welche Branche es sich handelt: Jeder Betrieb ist so gut wie die Leute, die ihn verkörpern und tagtäglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Ob mit ihrer Produktionsleistung oder im Kundenkontakt. Der Erfolg jedes - noch so kleinen oder noch so gigantischen - Unternehmens, wird entscheidend davon beeinflusst, wie zufrieden und engagiert seine Mitarbeiter sind. Wer Freude an seiner Arbeit hat, vermittelt das nach außen: Er zeigt Initiative, setzt sich im Job ein, tritt mit positiver Ausstrahlung auf.
Ist die Belegschaft dagegen unmotiviert, so hat das ebenso unmittelbar spürbare Auswirkungen auf die Arbeitsleistung und schadet dem Erfolg des gesamten Unternehmens. Wo Menschen nur widerwillig ihren Job verrichten, innerlich gekündigt haben, sich die Fehlzeiten häufen… dort leidet nicht nur die Produktivität, sondern auch die Sympathie bei der Kundschaft. Schlechte Erfahrungen, die Kunden mit einer Firma machen, sprechen sich schnell herum: Etwa, wenn Mitarbeiter im Kundenkontakt unfreundlich sind oder die von ihnen erwartete Leistung nur mangelhaft erbringen. Der frustrierte Auftraggeber erzählt solche unliebsamen Erlebnisse weiter; und der gute Ruf der Firma ist rascher verloren als gedacht. Dass Vertrauen nur sehr schwer wieder herzustellen ist, ist allgemein bekannt. Schon alleine diese Tatsache sollte für Führungskräfte Grund genug sein, sich um die Arbeitszufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu kümmern. Von ihrem Einsatz hängt es letztlich ab, ob sich die Firma gegenüber den Mitbewerbern positiv abhebt.
Wie der Chef, so sein Team
Wie motiviert ist der Chef selbst? Wie geht er mit Druck um? Wenn in wirtschaftlich angespannten Zeiten der Konkurrenzdruck noch stärker um sich greift, als es in einer „Leistungs“-Gesellschaft ohnehin üblich ist, dann leidet oft das Arbeitsklima. Wenn unter den Mitabeitern Angst gesät wird, wenn über ihre Köpfe hinweg wichtige Entscheidungen fallen (von denen die Betroffenen oft als letzte erfahren), wenn zwar Eigeninitiative verlangt wird, aber dem Einzelnen real keine Möglichkeit zugestanden wird, sich einzubringen – dann ist es nicht verwunderlich, wenn Unzufriedenheit und Misserfolge zunehmen. Hingegen werden Führungskräfte, die der Mitarbeitermotivation bewusst Augenmerk schenken und dem Wohlbefinden ihres Teams einen hohen Stellenwert einräumen, dies unmittelbar an der Qualität der Arbeitsleistung spüren. Auch die Außenwelt merkt genau, welcher Unternehmensgeist herrscht. Wenn eine freundliche, kompetente Firma dann von zufriedenen Kunden weiter empfohlen wird, ist dies eines der wirkungsvollsten und nachhaltigsten „Werbemittel“ überhaupt. Was in die Zufriedenheit der Belegschaft investiert wurde, zieht weite Kreise und macht sich als Wettbewerbsvorteil bezahlt, in Form von gratis PR: der Mundpropaganda zufriedener Kunden und Arbeitnehmer.
Schlagwörter: Mitarbeiter, Mitarbeitermotivation











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